Manchmal halte ich etwas
für meine Meinung.
Doch in Wahrheit spricht etwas anderes.
Sehnsucht.
Hoffnung.
Angst vor Verlust.
Der Wunsch,
etwas schon für wahr zu halten,
bevor es sich im Leben bewährt.
Dann braucht es innere Ehrlichkeit.
Ich will mich nicht verführen lassen.
Ich will mich nicht hinreißen lassen.
Ich will erkennen,
was noch nicht geht.
Ich will anerkennen,
was nicht für mich bestimmt ist.
Denn meine Meinung
soll mich zu mir zurückführen.
Hirn, Herz und Bauch
dürfen in Einklang kommen.
Das Hirn prüft.
Das Herz fühlt.
Der Bauch weiß.
Wenn diese drei zusammenfinden,
entsteht innere Harmonie.
Und aus innerer Harmonie
wächst meine freie Meinung.
Aus meinem Inneren.
Aus meinem Willen.
Aus meiner Wahrheit.
Sie muss niemandem gefallen.
Sie muss mir nichts versprechen.
Sie darf wahr sein.
Meine Meinungsfreiheit beginnt dort,
wo ich erkenne,
was wirklich aus mir spricht.
© Manuela Engel-Dahan
Waldphilosophin und Krisenwandlerin
Impulsgeberin für Mensch und Wirtschaft
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#InnereFreiheit
Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.