Eben noch kein einziges Lüftchen,
hört man jetzt fernes Rauschen.
Es braut sich was
Kraftvolles zusammen,
siehe da,
das Laub zittert bereits,
feinfühlig und zart,
die optische Anzeige
für jede noch so geringe
Schwingungsänderung.
Sturm-Warnungen sollte man
Glauben schenken und
nie ungeprüft lassen,
auch zu Zeiten,
da es noch
„gefühlt windstill“,
um zu schützen,
was wertvoll ist
und bestehen soll.
Nahezu spitzbübisch
lunzt jetzt die Sonne
nochmal raus.
Es ist unheimlich.
Wieviel Zeit
bleibt uns noch?
Am besten schnell nach Hause ...
© Manuela Engel-Dahan
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Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.