Nachlese zur Buchmesse in Hofheim
Auf der Buchmesse in Hofheim wurde eines meiner Bücher besonders häufig in die Hand genommen: „Mentales Waldbaden“.
Vielleicht liegt es daran, dass immer mehr Menschen spüren, wie gut ihnen Natur tut. Manche fühlen sich ihr seit ihrer Kindheit verbunden, andere entdecken diese Nähe gerade neu. Und viele möchten sie bewusster erleben und vertiefen.
Ein Satz ist mir dabei immer wieder begegnet:
„Du hast es gut, du hast den Wald direkt vor der Tür.“
Ja, das stimmt. Ich bin auf der Wegscheide bei Bad Orb mitten im Wald aufgewachsen und arbeite dort seit zwei Jahren wieder regelmäßig mit Schülerinnen und Schülern.
Gerade bei Kindern wird sichtbar, wie wenig selbstverständlich Naturerfahrung heute manchmal geworden ist. Manche haben noch nie bewusst einen Baum berührt oder wissen nicht, wie ein Brombeerblatt von unten aussieht. Solche Momente zeigen, wie wertvoll es ist, Natur nicht nur zu erklären, sondern sie wieder mit allen Sinnen wahrzunehmen.
Aus genau diesem Gedanken entstand das Mentale Waldbaden: Wie können wir etwas von dem, was der Wald in uns auslöst, mitnehmen, auch wenn er gerade nicht vor der Haustür liegt?
Naturbilder, Geräusche, bewusste Atmung, Wahrnehmung und geführte Imagination verbinden sich dabei zu einer inneren Reise. Nicht als Ersatz für den echten Wald, sondern als Einladung, zur Ruhe zu kommen, die eigene Wahrnehmung zu öffnen und die Verbindung zur Natur wieder bewusster zu spüren.
Auch bei unserer monatlichen Veranstaltung „Boomer meets GEN Z“ lese ich regelmäßig ein Mentales Waldbad passend zum jeweiligen Abendthema vor. Immer wieder entsteht dabei eine besondere Ruhe im Raum.
Vielleicht ist genau das der Kern:
Die Liebe zum Wald weiterzutragen. Zu denen, die ihn längst lieben. Und zu denen, die ihn vielleicht gerade erst entdecken.
Lust auf eine kleine Reise in den Wald?
Hier kannst du in eine Leseprobe aus „Mentales Waldbaden. Für mehr Selbstfürsorge und Resilienz“ eintauchen.
Das Buch ist im Antheum Spirit Verlag erschienen und im Buchhandel sowie hier über unsere Website erhältlich.
Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.