„Ich fühl mich noch nicht bereit.“
„Ich habe Angst, dass ich Fehler mache.“
„Ich will perfekt performen.“
Wer kennt das nicht, diese Situationen, die uns den Schlaf rauben, diese anstehenden Aufgaben, die wir perfekt erledigen wollen, weil wir süchtig sind nach diesem Lob von außen.
Wir machen uns verrückt schon im Vorfeld und wie so oft kommt dann doch alles ganz anders.
Muss das sein?
Versuch es mal mit Ehrlichkeit.
Gleich zu Beginn.
Vielleicht mit …
„Ich mache das heute so zum ersten Mal“
„Ich bin total aufgeregt“
„Ich weiß nicht, wie ich anfangen soll“ „Ich muss gestehen, ich habe Angst …“
Der oder die Menschen gegenüber werden uns nicht auffressen, sie werden uns auch nicht auslachen, sie werden interessiert zuhören, und sie werden es mit viel mehr Wohlwollen tun, weil man damit nicht nur ausgedrückt, sondern auch gesagt hat:
Ich vertraue dir meine Schwäche an. Ich bin ein Mensch und keine perfekte Maschine.
Probier’s mal aus, probier’s mal mit Aufrichtigkeit, probiere es mal mit dem Aussprechen deiner Gefühle. Vielleicht öffnet sich damit eine ganz neue Seite von dir und sie spiegelt eine völlig andere Seite der Menschen, die dir gegenüberstehen.
Viel gute Erfahrung und viel Freude damit.
© Manuela Engel-Dahan
Waldphilosophin und Krisenwandlerin
Impulsgeberin für Mensch und Wirtschaft
P.S.
Diese Heuschrecke ist mir heute begegnet. Ihre Energie steht für Veränderung und Mut. Mut steht für Vertrauen. Vertrau dir selbst mit all deinen Schwächen, und dann wird das deine Stärke sein und plötzlich hebst du ab, springst wie die Heuschrecke ungeahnt hoch und ungeahnt weit.
#FormYourWorld
#ehrlich
#echt
Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.