EINFACH MACHEN, EINFACH MAL RAPPEN UND DEN STOLZ ZEIGEN
Vor zwei Tagen schrieb ich hier über das Loslassen als Unternehmerin. Darüber, Mitarbeitern zuzutrauen, selbst zu denken, eigene Lösungen zu entwickeln und vielleicht auf Ideen zu kommen, die mir selbst nie eingefallen wären.
Gestern war ich bei einer Netzwerkveranstaltung der IHK bei der Gelnhäuser Neue Zeitung und dachte plötzlich: Genau das ist es.
Markus Echternach, Geschäftsführer der EGRO Mediengruppe, sprach über die Übernahme der @GNZ und die Zukunft des Unternehmens. Ein Satz von ihm wurde im Raum gefeiert und blieb bei mir hängen und nicht nur bei mir:
„Wir sind gekommen, um zu bleiben.“
Das hat sich gut angefühlt. Ich habe so viele strahlende Gesichter gesehen. Zurecht. Da steckt etwas Verbindliches drin, regionale Verbundenheit und ein Versprechen. Verantwortung für einen Standort, für Menschen und für eine gemeinsame Zukunft.
Dann zeigte er einen Clip, den seine Mitarbeitenden anlässlich des letzten Sommerfestes selbst produziert und den Geschäftsführern dort als Geschenk präsentiert hatten.
Ein Rap über ihr Unternehmen.
Und der hatte es in sich.
Voller Energie, Humor, Schaffensfreude und vor allem Stolz. Da war eine Begeisterung zu spüren, die sofort übersprang. Das hat mich berührt und begeistert.
Dieser Film hat so wunderbar gezeigt, was entstehen kann, wenn Menschen eigene Ideen entwickeln und sie umsetzen dürfen.
Das Team hat aus seiner Idee ein Projekt gemacht, Firmengeschichte erzählt und eine eigene Form gefunden, seine Verbundenheit mit dem Unternehmen auszudrücken.
Und die Führung hat es zugelassen.
Da fiel mir sofort mein Post von vorgestern wieder ein:
Muss die gute Idee eigentlich immer vom Chef kommen?
Da liegt so viel Potenzial. Zulassen und darauf vertrauen, dass andere Menschen etwas sehen, entwickeln und gestalten können, auf das wir selbst vielleicht niemals gekommen wären.
Und daraus wächst echte Identifikation. Vom Job zum erfüllten Wirken.
Das macht stolz. Es schenkt Schaffensfreude, verbindet und entwickelt eine Dynamik, die andere mitnimmt.
Einfach lassen. Einfach machen. Und dann erleben, was daraus wächst.
Dem neuen Team wünsche ich viel Erfolg mit den neuen Produkten und Ideen und dass diese Schaffensfreude weiter überspringt und möglichst viele Bereiche erfasst.
Lieben Dank auch an Frau Brönner, verantwortlich für die Planung des Abends und das IHK-Magazin, sowie an das gesamte IHK-Team. Es war außergewöhnlich dynamisch, mit tollen Highlights und leckeren Köstlichkeiten. Mit Herz geplant und durchgeführt, das hat man gespürt und geschmeckt.
Ich habe viele interessante Menschen kennengelernt, schöne Gespräche geführt und neue Kontakte gewonnen.
Ein genussvoller Netzwerk-Abend. Dankeschön.
© Manuela Engel-Dahan
Waldphilosophin und Krisenwandlerin
Impulsgeberin für Mensch und Wirtschaft
#FormYourWorld
#Unternehmenskultur
#Wertschätzung
#Schaffensfreude
#Unternehmertum
Selina Lukas
Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.