„Ich dachte, das ist so ein esoterisches Zeug ...“
Dieser Satz begegnet mir immer wieder. Viele wissen erst einmal nicht, was sie mit dem Begriff „Freigeistige Waldgedanken“ anfangen sollen. Sie suchen nach einer bekannten Schublade, und vermuten dahinter oft irgendwas nicht Greifbares, womöglich ein Hokuspokus.
Doch sobald sie hineinlesen oder ich einen Text vorlese, verändert sich der Blick augenblicklich. Die Stimmung wandelt sich.
„Ah, das ist schön … oh, wie wahr …“
Sie spüren den echten Tiefgang.
Für mich sind diese Texte der pure, freie Ausdruck meiner Gedanken und Emotionen. Die Befreiung geschieht immer direkt im Wald:
Dort, im Schutz der Bäume, entfalten sich die Worte ganz leicht. Stets entstehen Bilder in meinem Kopf durch das, was im Außen geschieht. Metaphern legen sich wie von selbst frei, so als würden sie wie zarte Blattknospen im Frühling aufgehen oder wie buntes Herbstlaub sanft vom Himmel wehen.
Der Wald ist. Er ist einfach da. In seiner Stille fallen die Gedanken aus dem Kopf direkt aufs Papier: unredigiert und tiefgründig, wenn es tief geht, und beschwingt, wenn es im Inneren und Äußeren klingt, stets fest verwurzelt im echten Leben.
Wer meine Bücher liest, betritt keinen Esoterik-Raum. Er macht einen tiefen, heilsamen Spaziergang zu sich selbst.
Meine Intention dahinter:
Ich möchte diese Erfahrung weitergeben. Ich möchte zeigen, wie wir durch den Wald neue Kraft tanken und wie aus den Impulsen der Natur ein tiefes Vertrauen in uns selbst und ins Leben wächst. Um den Kopf freizubekommen, gestärkt aufzutanken und die eigene Welt neu zu gestalten.
Und wenn wir im Wald erfahren, dass selbst ein Baum uns auf seine Weise antworten kann, passiert das Magische: Ich blicke in die glücklichen Augen genau jener Menschen, die zuvor noch skeptisch waren.
Oh ja, es ist zutiefst berührend, wenn uns ein Baum im Innersten berührt.
Und was es dann hinterlässt?
Menschen, die nicken. Manchmal lächelnd, manchmal leise gerührt von den ganz eigenen Bildern, die in ihnen aufsteigen.
© Manuela Engel-Dahan
Waldphilosophin und Krisenwandlerin
Impulsgeberin für Mensch und Wirtschaft
#FormYourWorld
#FreigeistigeWaldgedanken
#MentalesWaldbaden
#Waldmagie
Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.