19. August 2024

Loslassen - was Eichen tun

... loslassen muss nicht aufgeben, sondern kann freigeben sein ...

Raschel, plopp … plopp …
Seit Anfang August
knistert und kruschbelt es
im Wald und in Parks.

Die Eichen haben ihr
eigenes Stressmanagement,
sie können nicht alle Früchte
bis zum Reifen halten 
und versorgen.

Sie lassen los.
Man könnte meinen,
sie sparen Energie oder
müssen sich ob erfahrener
Widersacher erholen.

Wenn die Lage unübersichtlich
wird, dann sollte man loslassen.

Verantwortungsbewusste
Politiker und Vorstände 
treten ggf. zurück,
Unternehmer oder Mitarbeitende
wechseln Positionen oder
wenden sich evtl. einem 
Neuanfang zu.

Das Leben verlangt 
Entscheidungen.
Die sind nie einfach,
denn sie scheiden uns 
von Altbewährtem.
Wir müssen loslassen 
und empfinden 
Trennungsschmerz.

Wenn man aus Angst 
vorm Schmerz
nicht loslässt,
dann entkoppeln uns 
die Umstände;
das Leben selbst,
dann verselbstständigen 
sich die Änderungsprozesse.
Den Zeitpunkt für einen
selbstbestimmten Wechsel
können wir dann nicht 
mehr bestimmen.

Mit unserer bewussten 
Entscheidung sind wir im Stande,
in gewissem Maße
die Fallhöhe und den Aufschlag
zu bestimmen.

Jetzt fühl dich ein:

In dem Moment, 
in dem wir fallen, 
spüren wir die Schwerkraft, 
die uns unaufhaltsam 
nach unten zieht. 
Der Aufprall trifft uns hart, 
die Energie entlädt sich 
explosionsartig, 
wir fühlen zunächst 
nur Schmerz und Erschütterung. 
Und jetzt,
 in diesem Augenblick 
der tiefsten Krise, 
liegt der Schlüssel 
zur Transformation. 
Diese aufgestaute Energie, 
die uns zu Boden zwingt, 
kann als Katalysator wirken – 
sie gibt uns die Möglichkeit, 
aus der Asche aufzusteigen und 
neue Abenteuer zu wagen. 

Durch den fallenden Moment 
entwickeln wir eine Kraft, 
die uns antreibt, 
stärker und entschlossener 
als je zuvor wieder aufzustehen. 

Ich habe das mehrfach erlebt,
es ist diese unbändige 
Lebenskraft,
die in uns allen steckt!

Gut, 
dass wir keine Eicheln sind,
sonst müssten wir uns
zudem vor gefräßigen 
Wildschweinen
fürchten.

Nicht auszudenken …

© Manuela Engel-Dahan

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Rezension
Buchbesprechung von Gerhard Charles Rump (postume Veröffentlichung, 08.08.2020) zu Freigeistige Waldgedanken – Band 1.
Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.
— Gerhard Charles Rump (1947–2020), Kunsthistoriker und -theoretiker mit Schwerpunkt zeitgenössische Kunst; Privatdozent an der TU Berlin, Kurator, Galerist und Fotokünstler.
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