LinkedIn hat gefragt, wie ich im Trubel neue Wege finde, dann ist meine Antwort:
Ich lasse die Dinge reifen. Ich sehe in jeder Verzögerung die gute Botschaft, denn was noch nicht funktioniert, ist meistens einfach noch nicht reif.
Es braucht dann weder Vorwurf noch Drängen, sondern das ehrliche Gespräch und den Mut, innezuhalten.
Echtes Lernen braucht für mich diese Mischung aus innerer Ruhe und einer lebendigen Neugier. Gerade wenn jemand eine ganz andere Meinung hat oder eine völlig neue Idee in den Raum wirft, wird es spannend. Das ist der Moment für Aufmunterung, für ein echtes Zuhören, für respektvolle Wahrnehmung auch anderer Meinungen.
Sie ist für mich ohnehin die Essenz aus Denken, Fühlen und Erfahrung. Sie darf und soll unbequem sein, ja, es tut auch manchmal weg, ist auch Zumutung – solange wir menschlich dabei bleiben und bei uns, ist es der Boden für Wachstum.
In einem Team ist das wie im Wald: Wir stützen uns gegenseitig. Wo einer eine Schwäche hat, darf die Stärke des anderen aushelfen. So entsteht ein Gefüge, auf das man sich verlassen kann.
Wenn ich mit meinem Hund Django durch den Wald gehe, ordnen sich die Sätze in meinem Kopf ganz von selbst. Diese Ruhe nehme ich mit in den Alltag, um den gesunden Menschenverstand immer wieder neu mit Sauerstoff zu versorgen.
Denn am Ende lernen wir am meisten voneinander, wenn wir uns trauen, die Welt mit Vertrauen zu sehen, das aus Mut entsteht, wenn wir dem Denken das aufrichtige Fühlen voranstellen.
Manuela Engel-Dahan
WaldPhilosophin und Krisenwandlerin
Impulsgeberin für Mensch und Wirtschaft
#FormYourWorld
#FreigeistigeWaldgedanken
#Gelassenheit
#Lernen
#Lebenselixier
Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.