Ich habe geplant.
Und das Leben hat mich geführt.
Zumindest gestern Morgen beim Gassigehen.
Eigentlich war ich mit meiner Vorfreude schon bei Ela Martin in Althütte und ihren Pferden. Ein Tag mit Horsemedicine. Und abends eine Lesung auf der Weide mit mir – aus meinen Büchern über Begegnungen mit Menschen, Tieren und der Natur.
Doch eine Mulde im Asphalt auf dem Bürgersteig hatte einen anderen Plan für mich.
Und so lag ich am Nachmittag nicht auf einer Wiese oder auf einem Bett mit einem schnuppernden Pferd über mir, sondern im MRT-Gerät bei BALNOVA.
Mein erstes MRT.
Da war der Schmerz im Fuß. Und die Wehmut über den ruinierten Kurzurlaub, die verpasste Lesung und die besonderen Erfahrungen mit Elas Pferden.
Doch all das wurde sanft umarmt.
Es ist schon spannend. So schenkte mir das Leben eine andere Begegnung als die, auf die ich mich mit Ela gefreut hatte. Und wahrscheinlich sollte es so sein, denn ich habe dann auch abends im Gespräch mit dem Ärzteteam wichtige Botschaften erfahren.
Von außen hatte mich das Gebäude schon lange beeindruckt. Trotzdem wäre ich wahrscheinlich nicht auf die Idee gekommen, dort hineinzugehen, hätte mir nicht eine gute Freundin von dem hervorragenden, hochprofessionellen und zugleich sehr menschlichen und zuvorkommenden Service berichtet.
Just am selben Tag hatte ich beim Unternehmertreffen im Hotel an der Therme den Chef der Radiologie und seine Kollegin kennengelernt und konnte das Lob weitergeben.
Und so wurde ich gestern Nachmittag menschlich und medizinisch auf höchstem Niveau behandelt.
Die Atmosphäre. Das Naturkino. Die entspannte Loungemusik.
Für die 20-Minuten-Sequenz mit Pfeifen, Dröhnen, Hämmern, Piepen und was das alles war, hatte ich das Gefühl, ich wäre Zeugin eines gewaltigen Ritts in einer Weltraumkapsel, die mit Frequenzen aller Art Bilder meines Körpers entstehen lässt.
Ich muss gestehen: Dieser Hinweis „und jetzt nicht mehr atmen“ war schon eine Herausforderung … und der Aufruf „jetzt wieder atmen“ kam immer gerade so rechtzeitig.
Alles in allem eine futuristische Insel glücklicher Menschen, die Freude an ihrem Beruf und am Miteinander haben.
Die Architektur. Die Materialien. Die Farben. Die Anordnung.
Man fühlt, es ist mit Liebe, Sorgfalt und großzügigem Budget realisiert. Ein neues Gesundheitskonzept mit Liebe zum Menschen, Sinn für Materialien und Natur und mit viel Weitsicht.
Zum ersten Mal habe ich mich fast gefreut, eine Arztpraxis aufsuchen zu müssen.
Wir können uns dankbar schätzen, so etwas in Bad Orb zu haben.
Das sagte ich auch zu einem Herrn, der neben mir saß. Er sei nicht von hier, sagte er. Er komme aus Rodgau. Aber für diesen wundervollen Arzt aus Bad Nauheim sei ihm kein Weg zu weit.
Ich kann ihn verstehen.
Danke, BALNOVA-Team.
Danke, ALEA-Team.
Was ihr hier in Bad Orb realisiert habt, sucht seinesgleichen.
© Manuela Engel-Dahan
Waldphilosophin und Krisenwandlerin
Impulsgeberin für Mensch und Wirtschaft
#FormYourWorld
#FreigeistigeWaldgedanken
#Balnova
Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.