Leiser Abschied sommerlicher Leichtigkeit
Gefühlt gestern noch
hat sie mir
mit ihrer impulsiven Art
die Hitze rot ins Gesicht gemalt,
mir fließende Bäche aus salzigen Schweißperlen beschert,
aus Blatt und Blüten den
Saft gezogen.
Und nun?
Ich bin ein bisschen wehmütig!
Frau Sommer hat still und heimlich
ihre Koffer gepackt und wird sich wohl auf der anderen Seite
der Erdkugel verlustieren.
Sie hatte diesmal
kein Erbarmen mit
ihrem Nachfolger Herbst,
der völlig irritiert,
erstmal ein paar Kübel
kalten Wassers leerte,
um sich fortan um
das Nebelkochen zu kümmern.
Er ist schon ein wenig trübselig.
Hat ihn doch Frau Sommer in den letzten Jahren mit warmen
Umarmungen und Liebkosungen
so goldig begrüßt und
sanft eingewiesen
in seine grobe Tätigkeit.
Und jetzt?
Sie ist einfach fort und
hat ihm keine Gelegenheit gegeben,
noch einen kleinen Tanz
mit ihr aufs Parkett zu legen.
Na dann,
es ist wohl,
wie es ist.
Selbst ist der Mann.
Die nächste Dame
in seiner Kartei,
Frau Winterfee,
hat er bereits darüber informiert,
dass er in diesem Jahr gerne
mehr Zeit mit ihr verbringen wolle
und dass er die Temperatur bereits
geflissentlich gedrosselt habe.
Vielleicht auch,
um die menschlichen
Gemüter abzukühlen,
die wohl gerade messerscharf
zu argumentieren hatten.
Man munkelt es es ging
um Butter und Fische,
nein,
mit Walen hat es nichts zu tun.
Auf jeden Fall warm anziehen,
denn das Winterpaket kommt
und dann auch wieder Weihnachten,
ohne Kaiser, der uns fehlt.
Oh, es fehlt so Einiges …
Vielleicht befinden wir uns
im Wechsel der Gezeiten,
ach so, Jahreszeiten.
Gibt es dieses Jahr Geschenke?
Wir werden hören und sehen,
früher oder später.
Der Nikolaus wird es
vielleicht verkünden,
wenn er darf bzw. die
Gendermerie überzeugen kann,
dass er ungefährlich ist …
Hoppla,
was ist das,
ich glaube
die Terpene im Wald
haben mir den Kopf
verdreht.
Einfach durchatmen,
das wird schon wieder …
© Manuela Engel-Dahan
MUTberaterin, Neu-Denkerin, Expertin für Krisenbewältigung und Exnovation
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„Immer wenn ich traurig und antriebslos bin, rufe ich Manuela an. Nach einem Gespräch mit ihr sehe ich die Welt nicht mehr nur schwarz-weiß. Sie hat die Gabe, durch ihre Sprachbilder einen ganz anderen Blick auf das Problem zu werfen. Es erscheint mir dann nicht mehr so bedrohlich. Sie klärt meinen Blick …“
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Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.