Ich bin im Kurpark unterwegs, und da begegnen mir diese völlig entspannten Schwäne.
Mit stoischer Ruhe spazieren sie die Wege entlang, um dann, ziemlich weit entfernt vom Kurparkweiher, die Arbeit der menschlichen und elektrischen Gärtner zu prüfen oder vielleicht sogar zu unterstützen.
Sie stöbern interessiert und, wie mir scheint, auch ziemlich hungrig im liegengebliebenen Grasschnitt. Silva oder Saliva, ich kann sie einfach nicht unterscheiden, hat den ganzen Bauch voller klitzekleiner Grasspitzen und schaut Django und mich nur desinteressiert von der Seite an.
Auch mein Hund ist völlig unaufgeregt und lässt die beiden einfach links liegen.
Viel spannender sind für ihn die unsichtbaren Düfte, die hier wohl den gesamten Wegrand säumen.
Und dann sehe ich die Taube, die sich seelenruhig auf einer Bank niedergelassen hat.
Heute sind irgendwie alle völlig entspannt.
Niemand beschwert sich.
Niemand ist aufgeregt.
Und keiner hat Angst vor dem anderen.
Wie herrlich das anzusehen ist.
Und ich nehme mir ein Beispiel daran: Alles, was ist und was kommt, einfach erst einmal so anzunehmen. Und mir dabei zu denken: Es wird schon für etwas gut sein.
Und wenn ich es heute noch nicht erkenne, dann weiß ich doch: Der Tag der Erkenntnis wird mich irgendwann erreichen.
Was das bringt?
In jedem Fall ein Lächeln im Gesicht.
Und das tut unglaublich gut.
Und mir scheint, die Sonne fühlt das auch, denn sie scheint heute wieder so herrlich.
Vielleicht ist das alles aber auch nur ein schöner Schein meiner sehr sonnigen Gedanken.
Aber schön.
© Manuela Engel-Dahan
Waldphilosophin und Krisenwandlerin
Impulsgeberin für Mensch und Wirtschaft
#FormYourWorld
P.S. Meine Fotos, mein Text, das Layout mit KI erstellt.
Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.