Schützendes Netz oder
steckengeblieben im Angstklima?
Adventszeit in Winterstarre.
Einsame Beleuchtung.
Weihnachtsmusik dudelt,
Räume menschenleer beschallt,
flackernde Licht-Halsbänder
auf Bürgersteigen,
ach so,
das sind Hunde
mit seltenen Freigängern
im Schlepptau ...
„Wie soll das Weitergehen“
ruft ein Frauchen
auf der anderen Straßenseite,
„hoffentlich ist Gassi gehen erlaubt“ ...
Was ist wahr,
was ist erlaubt?
Virtuelles Karussell
mit heimlichen Fragen?
Retten wir uns mit Angst?
Gefangen oder beschützt?
Gefühlsbarometer defekt?
Habachtstellung vs. Ignoranz?
Stillstand schützt Gesundheit?
Stillstand heißt schleichender Tod?
Wer kennt die Wahrheit?
Pflicht oder Wahrheit?
Wer hat Recht?
Hilft denken,
ist das noch erlaubt?
Ist fragen bereits Sünde?
Können Denker gefährden?
Wer steht uns bei?
Vielleicht hilft beten.
Es kann nicht schaden
und so bete ich:
Lieber Gott,
liebes Virus,
liebes Universum,
liebe Schöpfung,
bitte mach unsere Gesellschaft
wieder gesund.
Amen.
© Manuela Engel-Dahan
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Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.