Eva,
erinnere dich an deine Kraft.
An deine Verantwortung.
An den Platz, den du nicht erst bekommen musst, weil er längst da ist.
Wir dürfen uns nicht mehr in Rollen pressen lassen.
Nicht in Bilder, die uns kleiner halten, als wir sind.
Wir sind nicht die, die weniger verdienen.
Wir sind nicht die, die still mittragen und uns dabei übersehen lassen.
Wir sind die, die nähren.
Die empfangen.
Die entwickeln.
Die Leben zur Welt bringen, begleiten und stärken.
Wir rücken keine Krönchen zurecht.
Wir nehmen das Zepter in die Hand.
Nicht, um zu kämpfen, sondern um zu vereinen.
Und doch geht es nicht nur um Frauen.
Es geht um mehr als Frauenrechte.
Es geht um uns alle.
Um das Miteinander.
Um die jungen Menschen.
Um die, die nach uns kommen.
Lasst uns einstehen für uns selbst.
Und unbedingt für die jungen Menschen.
Für die, die nach uns kommen.
Nicht nur Frauen.
Nicht nur eine Generation.
Alle.
Die Angst, dass die Zeit davonrennt, eint uns alle.
Die einen spüren sie mit Blick auf das, was hinter ihnen liegt.
Die anderen mit Blick auf eine Welt, die unsicherer und schneller geworden ist.
Gerade deshalb wird es Zeit, dass wir nicht mehr einzeln kämpfen.
Es wird Zeit, dass wir gemeinsam in den Dialog gehen.
Wo sind unsere Gemeinsamkeiten?
Welche Ängste plagen uns?
Wie kommen wir zurück in eine Leichtigkeit, die uns den Sinn des Lebens neu erleben lässt?
Es braucht Vertrauen.
Es braucht Liebe.
Liebe zum Leben.
Gestern habe ich Sätze gehört, die in mir nachwirken:
„So einen Abend habe ich noch nie erlebt. So ein offener Austausch, auch über Zweifel und Misserfolg zu sprechen.“
Und genau darum geht es.
Nicht um Perfektion.
Nicht um Fassade.
Nicht um Schubladen.
Es braucht keine Harmonie.
Es braucht Freiraum.
Sondern es geht um ehrliches Teilen.
Um Zuhören.
Um das Anerkennen dessen, was ist.
Um das Vertrauen, dass wir nur das Jetzt gestalten können.
Wir können so schnell alles verlieren.
Menschen, die wir lieben.
Sicherheiten, an die wir geglaubt haben.
Zeit, die wir für selbstverständlich hielten.
Vielleicht ist genau das der Ruf dieser Zeit:
das Positive bewusster zu sehen,
das Schöne nicht zu übersehen,
die Mundwinkel wieder zu heben
und zu erleben, wie sich mit einer anderen Haltung plötzlich neue Türen öffnen.
Mit LeichtSINN möchte ich gemeinsam mit Morris und gemeinsam mit allen, die uns begleiten, Räume schaffen, in denen genau das möglich wird.
Räume für Begegnung.
Für Wortbilder und Klangfarben.
Für Generationendialog.
Für Vertrauen ins Leben.
Für Stimmen, die gehört werden wollen.
Und genau das verkörpert auch Form Your World.
Boomer meets GEN Z ist für uns nicht nur ein Titel.
Es ist gelebte Wirklichkeit.
Der Geschäftsführer ist GEN Z.
Ich bin Boomer.
Wir stehen gemeinsam für ein neues Miteinander.
Für Erfahrung und frische Impulse.
Für Verantwortung und Zukunft.
Für das, was entsteht, wenn Generationen sich nicht abgrenzen, sondern ergänzen.
Lasst uns nicht länger nebeneinander stehen.
Lasst uns nicht gegeneinander, sondern miteinander sprechen.
Lasst uns aufrichten, was Verbindung braucht.
Lasst uns für uns selbst einstehen.
Und für die, die nach uns kommen.
Eva, komm raus.
Lebe deine Kraft.
Öffne die Schubladen und schenke freien Lebensraum.
© Manuela Engel-Dahan
Waldphilosophin und Krisenwandlerin
P.S. Das Foto zeigt Morris Metzler gestern bei den Proben. Er spielt bei LeichtSINN Handpan und komponiert seine Stücke selbst.
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Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.