10. Juni 2020

Schleichende Gewalt

Ist jetzt die Zeit? Wenn nicht jetzt, wann dann? Wie wollen wir leben? Haben alte Muster ausgedient? Wollen wir neu denken, neue Wege gehen, um zukunftsweisende Entscheidungen zu treffen?

Nichts ist wie es war,
denke ich jeden Tag.
Gewaltig hat sich das
Gesellschaftsleben verändert
und doch ist alles so leise.
Wie ein Tsunami,
der überhaupt nicht
gefährlich erscheint und
die Bedrohung erst fühlbar wird,
wenn die Strömung
nicht ab-, sondern mitreißt ...

Und draußen blühen Rosen
so üppig wie im letzten Jahr,
doch die bunten verführerischen Farben und
die schmeichelnden Düfte
können die schleichende,
stinkende Gewalt nicht kaschieren.

Der Wandel vollzieht sich leise,
dabei doch rabiat.
Die Rettungsmaschinerie fährt
große Geldgeschütze auf
und doch kommt es nicht an,
dort wo es dringend benötigt wird.
Diese gigantische Bazooka
trifft wohl nur die,
die groß sind und
die Arme weit aufreißen,
Auch die reichlichen,
gut gemeinten Nachladungen,  
die in wilder Hast
hineingeschmissen werden,
verpuffen in der
erstarrten Wirtschaftswelt.
Die Kleinen kämpfen still,
manche auch den letzten Kampf,
andere geben aus Erschöpfung auf.
Hissen weiße Fahnen,
begraben die Kampfeslust,
dürsten nach Ruhe.  
Vielleicht haben die letzten Jahre
die Energie- und Hoffnungsdepots
gierig entleert.

Berater, Coaches und Betreuer
schießen förmlich aus dem Boden und
ziehen alle Motivationsregister
in digitalem Übermut.

Jetzt gilt es, mit Fanfaren blasen
sie Sturm und krönen sich
als mutentbrannte Zugpferde.
Manche zurecht,
das kann man nicht verhehlen.
Doch die Kraft kann
nur von innen kommen,
das Willensfeuer muss
sich neu entzünden.

Das Virus hat uns offenbart,
dass es keine Verlässlichkeiten gibt
und jeder Mensch für sich feststellen
und entscheiden muss,
wie er leben will.

Wenn nicht jeder mit Geldspritzen
geimpft werden kann,
wenn dieses Heilungsmittel
als Allheilmittel versagt,
nur kurzfristig Linderung bringt,
doch nur wieder Symptome bekämpft,
dann haben neue Werte Raum,
um eingepflanzt zu werden.
Genesung kann nur gelingen,
wenn die Krankheits-Ursachen
identifiziert werden,
um Wirkungsfelder
neu zu besetzen,
damit Ideen wieder wie
bunte Samen sprießen können.

In jedem Ende wohnt auch
ein Neubeginn und vielleicht ist jetzt
die rechte Zeit, um Lebens- und
Arbeitsziele tatsächlich
neu zu spinnen und zu weben.

Uns allen das richtige Handwerkszeug
für einen gesunden Neustart.

© Manuela Engel-Dahan
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Rezension
Buchbesprechung von Gerhard Charles Rump (postume Veröffentlichung, 08.08.2020) zu Freigeistige Waldgedanken – Band 1.
Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.
— Gerhard Charles Rump (1947–2020), Kunsthistoriker und -theoretiker mit Schwerpunkt zeitgenössische Kunst; Privatdozent an der TU Berlin, Kurator, Galerist und Fotokünstler.
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