Es ist so bestürzend zu sehen, wie die Berichterstattung über Morde, insbesondere politische, immer weniger objektiv stattfindet. Oft fehlt der nötige Kontext, vorgetragene Zitate, herausgefischte Bilder, stattdessen erleben wir ein deuten und richten. Wie in einer virtuellen Arena folgen wir den Kommentaren in sozialen Medien,
Daumen hoch oder runter, anstatt uns um echte Aufarbeitung und Erkenntnis zu bemühen.
Kirk, der sich in die reale Arena begab, stellte sich den Fragen und nutzte seine Munition, sein Wissen und seine Überzeugungen, seine Waffe war seine Zunge, sie wurde zum Schweigen gebracht.
Er mied, auch angebotene körperliche Konfrontationen, widerstand dieser Herausforderung, um auf Debatte zu setzen. Er endete tragisch.
Diese Art von Systemdenken, das Menschlichkeit ignoriert, erzeugt eine Kultur der Angst statt des Vertrauens.
Wir müssen lernen, andere Meinungen stehen zu lassen, ohne sie herabzuwürdigen oder zu vernichten.
Es beginnt mit der Einsicht in die eigene Fehlbarkeit und der Anerkennung der eigenen Unvollkommenheit.
Nur wer sich selbst akzeptieren kann, kann das auch dem Nächsten tun:
Akzeptanz ohne Übereinstimmung.
Wenn wir dazu als Gesellschaft in der Lage sind, dann gehen wir einen richtigen Weg, ohne Parteibuch, ohne politische Zugehörigkeit und Schubladen, sondern den Weg der Menschlichkeit.
© Manuela Engel-Dahan
WaldPhilosophin | Entspannungstrainerin | Stress- und Burnout-Coach
Im Wald gefühlt. Ins Leben geschrieben.
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Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.