Wenn der Schuh nicht passt, braucht es vielleicht ein anderes Modell.
Nur der Prinz bei Aschenputtel hat nach genau einer Person gesucht,
die in genau einen Schuh passt.
Das Leben ist größer.
Und das Leben in Unternehmen auch.
Junge Menschen wollen ihren Platz finden.
Nicht irgendeinen.
Einen, in dem sie sich gesehen und gehört fühlen.
Einen, in dem sie spüren, dass ihre Ideen, ihre Lebensziele und nicht nur ihre Arbeitskraft willkommen sind.
Dass ihr Wesen nicht zurechtgebogen werden muss, sondern etwas beitragen darf.
Dass sie wirklich gemeint sind.
Ich spüre darin keine Schwäche.
Ich spüre eine andere Form von Wachheit.
Ein anderes Bewusstsein.
Früher wurde oft getan, was zu tun war.
Heute wird früher gefragt.
Ist es echt?
Ist es Lebenszeit, die Sinn stiftet?
Darf ich Träume haben?
Werde ich sie leben können?
Hat meine eigene Stimme darin Platz?
Und vielleicht liegt genau darin etwas Verbindendes.
Denn auch die Boomer und die Generationen danach schauen sich um.
Auch sie fragen nach dem, was Sinn stiftet.
Nach dem, was erfüllt.
Nach dem, was die eigene Stimme zu Wort kommen lässt.
Nach Wahrhaftigkeit.
Ich kenne viele, die ihr Leben noch einmal neu sortieren.
Die junge Generation ist nur früher an diesem Punkt.
Weil die Welt schneller geworden ist.
Weil Informationen schneller sind.
Weil das Leben fragiler wirkt.
Weil die Zukunft nicht mehr einfach rosa am Horizont steht.
Und dann zeigen sich Werte, die erstaunlich ähnlich sind:
Sich wohlfühlen.
Gesehen werden.
Wertgeschätzt werden.
Etwas bewegen.
Die Welt sehen.
Fremdes erfahren.
Das Vertrauen, aufgefangen zu werden, wenn man fällt.
Ich will nicht über Faulheit, Härte oder Durchhalten sprechen.
Ich möchte über das sprechen, was uns verbindet.
Über Schnittmengen.
Über Überschneidungen.
Über Freude am Sein und am Wirken.
Über das, was wir gemeinsam fühlen.
Es geht um neuen Sinn mit neuer Leichtigkeit.
Darüber sprechen wir heute Abend bei LeichtSINN in der MachBar in Bad Orb.
Es ist die Premiere.
Bis Dezember treffen wir uns jeden ersten Samstag im Monat.
Denn manches braucht Wiederholung, um sich einzuprägen.
Und es braucht Menschen, die mitgehen. Viele.
Boomer meets Gen Z
Wortbilder und Klangfarben
Ab 17 Uhr. Open End.
Und vielleicht entdecken wir dabei, dass es gar nicht um Schubladen geht.
Sondern darum, wie wir einander wieder besser hören.
Und vielleicht öffnen wir Schubladen, lassen alles einmal heraus
und wählen mit mehr Leichtigkeit aus, was wirklich zu uns passt.
Sehen wir uns?
© Manuela Engel-Dahan
Waldphilosophin und Krisenwandlerin
Beraterin für Verkaufsförderung mit GEO/screen
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Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.