Rezension
Gerhard Charles Rump über „Freigeistige Waldgedanken Band 1“
Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit.
Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches,
bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen
Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.
Gerhard Charles Rump (1947–2020), Kunsthistoriker und -theoretiker mit Schwerpunkt
zeitgenössische Kunst; Privatdozent an der TU Berlin, Kurator, Galerist und
Fotokünstler (postume Buchbesprechung vom 08.08.2020).