Akzeptanz ist Selbstbefreiung.
Zuerst ist es Duldung.
Ich halte aus, was da ist.
Ich trage, was Raum fordert.
Ich reibe mich an dem,
was meinem Inneren widerspricht.
Doch Duldung bindet Kraft.
Dann wähle ich Akzeptanz.
Was eigenständig entsteht,
was meinem Einfluss entzogen ist,
was außerhalb meiner Gestaltung liegt,
erhält von mir Akzeptanz.
Was man mir nehmen will,
um mich zur Anpassung zu zwingen,
gebe ich freiwillig ab.
Ich gebe alles preis,
was als Druckmittel gegen mich gedacht ist.
Besitz.
Rolle.
Zugehörigkeit.
Anerkennung.
Sicherheit.
Status.
Komfort.
Kontrolle.
So gebe ich ab,
was mich binden soll.
Meine Überzeugung bleibt bei mir.
Mein Wille bleibt bei mir.
Im Einklang mit meiner Meinung
und meiner inneren Freiheit.
Andere dürfen anders denken.
Andere dürfen anders fühlen.
Andere dürfen anders urteilen.
Meine Meinungsfreiheit ist mein freier Wille,
unabhängig von äußeren Entwicklungen.
Ich lasse los
und bleibe mir treu.
© Manuela Engel-Dahan
Waldphilosophin und Krisenwandlerin
Impulsgeberin für Mensch und Wirtschaft
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Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.