Du stehst auf,
ein neuer Tag beginnt.
Der erste Atemzug,
der erste Gedanke.
Du erinnerst dich
an einen Traum.
Du bist voller Freude.
Ha, du weißt jetzt,
was zu tun ist.
Es ist so einfach,
warum hast du das denn
nicht schon längst getan.
Es ist so plausibel,
so leicht,
das willst du
aufschreiben,
oh ja, du bist erleuchtet,
du schwebst ins Bad,
alles schwingt.
Du gehst in die Küche,
jetzt ein Kaffee und
die Welt ist in Ordnung,
denn du weißt ja …
Moment,
was war es,
die Lösung,
es war doch so leicht,
es war so klar,
du hast den süßen Geschmack
noch im Mund …
doch die Worte in deinem Kopf
sie sind entschwunden …
… ich will nochmal träumen,
mir die Erkenntnis wieder erhaschen,
die Leichtigkeit atmen und
dann gleich notieren für
mein träges Wach.
Oh ja, ich weiß,
meine Träume werden
wieder antworten.
Ich will lernen,
sie mit in den Tag
einzuladen,
zum gemeinsamen Aufenthalt
und schöpferischem Wirken
im erträumten Wachzustand.
© Manuela Engel-Dahan
MUT und Lebensberaterin
für Angst-Wandlung und Klärung
„Jede Krise dient der Heilung“
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Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.