22. Februar 2026

Seziertes Selbstvertrauen

Einkehr, Einsicht, Weitsicht.

Erfahrungen sind wertvoll.
Und manchmal tun sie etwas Merkwürdiges: Sie schwächen mein Selbstvertrauen.

Wenn ich etwas gewagt habe und es nicht den gewünschten Ausgang hatte, bleibt oft zuerst der Misserfolg im Gedächtnis. Ich verknüpfe ihn mit Situationen, Orten oder Menschen. Und ich prangere mich an, weil ich nicht aufgepasst habe.

Und dann geschieht etwas Unbewusstes.
Ich beginne, meinem Bauchgefühl zu misstrauen. Ich lasse mich von Ängsten leiten.

Dann lohnt sich eine Frage:
Woher kommt die Angst gerade. Und wer oder was füttert sie jetzt?

Selbstvertrauen basiert für mich auf innerer Überzeugung.
Auf dem Gefühl, dass ich mich selbst an die Hand nehmen kann. Weil ich mit mir im Reinen bin. Weil ich mir glaube. Und weil ich meine Intuition in meine Entscheidungen mit einbeziehe.

Mein Gefühl meldet sich schnell.
Manchmal als kleines Piksen. Manchmal als Ziehen. Manchmal als Stillwerden.

Und es passiert, dass ich diese Information beiseite schiebe.
Weil ich unbedingt eine andere Entwicklung will. Weil der Wunsch so groß ist. Weil ich etwas hinbiegen möchte.

Später meldet sich dieses erste Signal zurück.
Dann, wenn ich merke: Es wurde nicht rund. Oder es ist misslungen.
Manchmal war mein Ringen nur eine Zeitverzögerung, bis das Ergebnis ohnehin sichtbar wird.

Und dann erinnere ich mich an den Anfang.
An diesen einen Moment, in dem es im Bauch gepikst hat.

Die Erkenntnis:
Ich darf mir Vertrauen schenken.
Ich kann viel erreichen, nur nicht gegen meine Intuition.
Zurück ins Selbstvertrauen.
Verstand, Vernunft und Gefühl dürfen zusammenpassen.
Für mich ist das Anbindung an mich, an mein Umfeld und an die Erde.

Ich liege richtig, wenn ich mich wirklich wohlfühle mit meiner Entscheidung.

Wenn in mir alles nach etwas ruft, frage ich nicht nach Erlaubnis.
Ich frage nach Unterstützung.
Niemand sieht aus meiner Sicht. Menschen spüren nur, ob ich mir vertraue.
Und dann kommen die Richtigen dazu.

Nur ich weiß, was mir guttut.
Wenn ich mir selbst zuhöre.


P.S. Seit Eloy über die Regenbogenbrücke gegangen ist, sind Django und ich allein  unterwegs. Django erinnert mich zuverlässig daran, bei mir zu bleiben und im Jetzt anzukommen. Ein Blick genügt.


© Manuela Engel-Dahan
Waldphilosophin und Krisenwandlerin
Beraterin für Verkaufsförderung mit GEO/screen


#SeziertesSelbstvertrauen #Selbstvertrauen #Intuition #Bauchgefühl #Entscheidungen #Selbstwirksamkeit #ImJetzt #Waldphilosophie #Naturimpulse #FormYourWorld #FormYourWorld #Krisenwandlerin #Resilienz #EinkehrEinsichtWeitsicht #Django #Eloy

Weitere News...
Weitere Blogs
BÜCHER
Cover: Der Bildschirm als Spiegel deiner inneren Stimme – Workbook-PDF von Manuela Engel-Dahan
Der Bildschirm als Spiegel deiner inneren Stimme
Workbook-PDF · 391 Seiten · Sofort-Download · 18,00 €
Workbook als PDF kaufen (PayPal)
Cover: Mentales Waldbaden – Manuela Engel-Dahan
Mentales Waldbaden
424 Seiten · 32 Waldfotos · Softcover · ISBN 978-3-95949-789-3 · 25,00 €
Direkt mit PayPal kaufen
32 Waldbilder in Farbe – Download-PDF von Manuela Engel-Dahan
32 Waldbilder in Farbe
PDF-Download · Hochauflösende Waldfotos
Waldbilder downloaden (PayPal)
Cover: Freigeistige Waldgedanken – Band 3 (Wie wollen wir leben?)
Freigeistige Waldgedanken – Band 3
„Wie wollen wir leben?“ · Hardcover · 272 Seiten · zahlreiche farbige Abbildungen · ISBN 978-3-95949-799-2 · 29,00 €
Erscheint am 15.05.2026 · Pre-View 25.–26.04.2026 in Nidderau
Direkt mit PayPal kaufen
Cover: Freigeistige Waldgedanken – Band 2 (Husch, husch, ins Körbchen)
Freigeistige Waldgedanken – Band 2
„Husch, husch, ins Körbchen“ · 488 Seiten · 72 Farbfotos · ISBN 978-3-95949-753-4 · 39,00 €
Direkt mit PayPal kaufen
Cover: Freigeistige Waldgedanken – Band 1 (Siehst du ihn, den rechten Weg)
Freigeistige Waldgedanken – Band 1
„Siehst du ihn, den rechten Weg“ · 182 Seiten · 20 Farbfotos · ISBN 978-3-95828-222-3 · 22,00 €
Direkt mit PayPal kaufen
Rezension
Buchbesprechung von Gerhard Charles Rump (postume Veröffentlichung, 08.08.2020) zu Freigeistige Waldgedanken – Band 1.
Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.
— Gerhard Charles Rump (1947–2020), Kunsthistoriker und -theoretiker mit Schwerpunkt zeitgenössische Kunst; Privatdozent an der TU Berlin, Kurator, Galerist und Fotokünstler.
Weitere Rezensionen
Weitere Lesermeinungen zu den Büchern von Manuela Engel-Dahan auf der Amazon-Autorenseite .