Bunt und laut
präsentieren sich
Wald, Feld und Flur.
Hallo Virus,
hast du den Tieren
wieder laute Stimmen
verschafft?
Turbulent geht es zu,
ich krieg was auf die Ohren.
Vögel, Grillen, Schafe
alles ruft, summt,
singt und blökt
um die Wette.
Die Pferde schnauben,
reißen Gras und
schauen völlig entspannt
und wohl eher desinteressiert
nach mir und meinem Hund.
Die Schafe rennen und springen
ungestüm umher.
Wenn ich die Augen schließe,
dann habe ich das Gefühl
ich stehe irgendwo in Afrika.
Okay, es fehlen schon noch so
ein paar andere Tierrufe,
die denke ich mir einfach.
Doch auch die Augen
kriegen neue Nahrung.
Habe ich schon mal
so einen Baumpilz
gesehen?
Ich glaube nicht,
wunderschön die Farben,
erinnert mich irgendwie an
leckere Macarons.
Singen, tanzen, malen,
die Schöpfung
macht es uns vor.
Und die Ameisen singen
im Chor oder arbeiten sie
an ihrer Skalierung?
Nee Quatsch,
wohl eher eifrig an ihrer
Staatsentwicklung:
Nahrungssuche, Brutpflege,
Nestbau, die Verteidigung
und die Versorgung ihrer Mutter,
der Königin.
Glückliche Ameise,
von Verschwörungstheorien
sicher keine Spur und doch
ein paar Auserwählte mit Flügeln
wollen abheben,
Flügel ausbreiten, ja ... nein ...
trauen sich nicht
und marschieren
am Zaunpfosten
wieder zu Fuß runter.
Mist, mein „Smartphoto“
schafft es nicht oder
mein Finger am Auslöser
zu langsam ...
... irgendwas ist ja immer ...
© Manuela Engel-Dahan
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