Die Gesellschaft,
ein Organismus,
gallertartig vielleicht?
Vorbeifliegende Lichter,
alles nur Frequenz?
Permanent im Wandel.
Schwimmen wir darin?
Suchen Halt,
feste Bindungen,
keine Chance,
fixe Termine,
längst überholt,
alles in Bewegung,
alles rennt?
Wohin?
Sollten wir schwingen?
Passt der Rhythmus?
Wer bestimmt ihn?
Wann ist er perfekt?
Ein kurzer Moment,
man spürt den Einklang
und schon schwappt was über,
gerade noch so stimmig,
im nächsten Moment Erinnerung.
Unperfekt, das Leben,
schwimmen oder tanzen?
Die neue Lebenskür?
Mit welchem Rhythmus
gelingt sie?
Alles schwingt.
Alles realisierbar mit Liebe.
Mit Liebe zu sich selbst,
damit beginnt‘s.
Lebe deinen Rhythmus.
© Manuela Engel-Dahan
Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.