Immer wieder Licht
Weil ein „Nie wieder“ nicht gehalten werden kann. Vielleicht auch, weil das Unterbewusstsein keine Verneinung versteht. Ich weiß es nicht.
Ein Lichterfest, das eine Erinnerung an einen zerstörten Tempel ist, dessen Licht mit Öl für einen Tag, doch acht Tage brannte.
Wenn alles dunkel ist, kann nur Licht erhellen, nur Licht kann Dunkelheit vertreiben.
Mögen immer wieder Lichter entzündet werden, möge Licht die Schatten in Köpfen, in Herzen, in Seelen erhellen. Möge Licht der Liebe mehr Raum schenken. Immer wieder Licht, was auch geschieht, ohne Unterlass.
Chag Sameach, Chanukka Sameach. Am YIsrael Chai.
Immer wieder Licht. Und jeder soll es erkennen. Deshalb wurde aufgetragen, das Licht ins Fenster zu stellen.
Immer wieder Licht.
Amen.
© Manuela Engel-Dahan
#immerwiederLicht
Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.