In Gänze unbeschwert,
fast unbemerkt und friedlich,
wohl virenunbeeinflusst,
nichtsahnend,
unschuldig und zart,
unbeeindruckt dessen,
was gerade passiert,
ob wissend oder nicht,
wer weiß das schon,
ich weiß es nicht,
so platzen sie auf,
die schönen Magnolienblüten,
in verheißungsvoller Lebensfreude,
recken sich keck
dem Frühling entgegen.
So will ich es auch tun.
Gut unschuldig,
das schaffe ich nicht mehr,
doch zuversichtlich wachsend,
ja, das nehme ich mir vor.
Danke dir für die Sichtweise,
du wundervolle Schöpfung.
Leben heißt annehmen,
was ist.
Mit Liebe aufweichen.
© Manuela Engel-Dahan
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Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.