Schau nur, wie eng umschlungen sie da stehen und den jungen Maimorgen genießen. Vielleicht ist es die Mutter, die ihr Kind hält. Ein Bild vollkommener Geborgenheit. Es wirkt, als würden diese Waldwesen einander noch den Trost spenden, den die Nacht ihnen abverlangt hat. Vielleicht sind sie ein wenig melancholisch, während sie im Schutz des weichen Mooses ihre kleinen Geheimnisse austauschen.
Vielleicht wollen sie uns heute, am Muttertag, einfach nur zeigen, was im Leben wirklich zählt: die bedingungslose Zuneigung, das Dasein füreinander, das stille „Ich hab dich lieb“.
Manchmal braucht es keine großen Worte, keine Erklärungen und keine lauten Beweise. Manchmal reicht eine stumme Umarmung, die bloße Wärme eines anderen Wesens und das Gefühl einer Hand, die sanft die Liebe in den Körper einstreicht.
Denn wenn der Körper die Violine ist und die Hand der Bogen, dann spielt die Seele die Musik der Liebe.
Alles Liebe zum Muttertag!
© Manuela Engel-Dahan Waldphilosophin und Krisenwandlerin Impulsgeberin für Mensch und Wirtschaft
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Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.