Am Samstag beginnt unsere erste Veranstaltung:
LeichtSINN. Boomer meets GEN Z. Wortbilder und Klangfarben.
Und am Sonntag WELTFRAUENTAG.
Gerade jetzt, wo so viele Menschen in Angst leben, um ihr Leben bangen, unter Zwang stehen oder sich nicht beugen wollen, spüre ich, wie wichtig es ist, über das Beurteilen nachzudenken.
Wo beginnt Gewalt?
Vielleicht nicht erst mit Waffen, sondern schon viel früher.
Beurteilung.
Ausgrenzen.
Herabsetzen.
Kommentieren.
In dem Gefühl, weder willkommen noch gesehen zu sein.
Zurückweisung wirkt nach.
Leise, tief oder zerstörerisch.
Eine Mentorin hat früher einmal zu mir gesagt:
„Harmonie gibt es nur im Himmel.“
Egal, was man tut, irgendetwas hakt immer.
Vielleicht braucht es das,
weil Licht erst im Schatten erkannt wird.
Vielleicht sind wir hier, um alles zu erfahren.
Liebe und Reibung.
Nähe und Distanz.
Freude und Schmerz.
Verbindung und Auseinandersetzung.
Und vielleicht ist genau das unsere Aufgabe.
Vielleicht ist es sogar die Prüfung:
die Spannungen des Lebens nicht auch noch mit Urteilen zu verschärfen.
Es stehen zu lassen.
Und uns auf das zu konzentrieren, was uns verbindet.
Wir alle kennen Ängste.
Wir alle tragen Sehnsüchte in uns.
Die einen mehr, die anderen weniger.
Doch wir alle wollen gesehen werden.
Wir alle brauchen Würde, Zugehörigkeit und einen Platz, an dem wir sein dürfen.
Und wir dürfen uns selbst und anderen zugestehen,
dass wir auch schwach sein dürfen.
Dass wir nicht immer funktionieren müssen.
Nicht immer stark oder souverän.
Manchmal eben verletzlich.
Gerade wir Frauen tragen eine besondere Kraft,
ach, was sage ich, es sind viele Superkräfte:
Die Kraft der Mutter.
Die Kraft der Schwester.
Die Kraft der Partnerin.
Die Kraft, zu halten, ohne festzuhalten.
Die Kraft, wahrzunehmen, was gut ist.
Die Kraft, Stärken zu erkennen und Talente zu fördern.
Die Kraft, zu begleiten und zu leiten, ohne sich alles selbst zu nehmen.
Die Kraft, dem anderen sein Eigenes zu lassen.
Die Kraft, nicht imitieren zu müssen, sondern der eigenen Natur zu vertrauen.
Die Kraft, nicht alles sofort zu verurteilen, sondern Raum zu geben.
Wie die Mutter Erde.
Sie klagt nicht über jeden kahlen Fleck.
Sie bereitet Boden.
Sie hütet, nährt und lässt wachsen.
Sie vertraut dem, was werden will.
Sie weiß, dass alles seinen Platz und seine Zeit hat.
Mein Wunsch heute schon für das Wochenende:
Am Samstag mehr LeichtSINN, nicht leichtsinnig, sondern fröhlich besonnen.
Am Sonntag mehr Bewusstsein für das, was uns eint.
Zwei Tage zum Wohlfühlen, Wohlsehen und Wohlwollen.
Wahrnehmen, was wir gemeinsam haben.
Stärken, was Leben schützt.
Und dem, was nicht passt, auch einmal keine Beachtung schenken.
Und das auf ganz eigene Art.
Leicht mit seinem eigenen SINN.
Open end.
Auch am Samstag, ab 17 Uhr, solange wie es läuft …
© Manuela Engel-Dahan
Waldphilosophin und Krisenwandlerin
Beraterin für Verkaufsförderung mit GEO/screen
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Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.