Jahr um Jahr
möchte ich ihn einfangen,
diesen Moment,
wenn die Knospen sich behutsam entfalten.
Doch, es gelingt mir nicht,
ihr seid viel schneller als ich,
und jedes Mal ist es derselbe Gedanke,
der mich im Inneren berührt:
Oh,
ganz leise seid ihr gekommen,
fast unbemerkt,
wie aus einem Traum gewoben.
Nun seid ihr da,
schimmernd und licht,
und schenkt dem Wald
diesen zarten Hauch von Neubeginn.
© Manuela Engel-Dahan
WaldPhilosophin und Krisenwandlerin
Impulsgeberin für Mensch und Wirtschaft
#FormYourWorld
#FreigeistigeWaldgedanken
Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.