VORFREUDE.
Ich tue so, als wäre ich bereits am Ziel. Ich lasse meine Vorfreude mich entfachen. Sie bringt meine Augen zum Leuchten und malt mir ein Lächeln auf die Lippen. Jedes Mal, wenn ich mich in dieses Gefühl begebe, öffnet sich eine Urquelle in mir. Der Raum erfüllt sich mit Licht und lässt graue Gedanken weiterziehen.
SONNENHERZ.
Mein Herz strahlt wie eine Sonne, auch ohne Applaus. Selbst ohne Bestätigung im Außen fühle ich die Schönheit im Sein. Wahre Liebe kehrt zurück in das wesentliche Gefühl, in das stille Wissen in mir. Mein Licht leuchtet auch dort, wo meine eigenen Schatten sind. Ich spüre: Es darf alles sein.
MACHTVOLLE AUFMERKSAMKEIT.
Ich wähle weise und gefühlvoll, worauf ich blicke. Ich sehe die Zeichen, die mich erfreuen: das Lächeln, die Freundlichkeit, den Schmetterling, das Summen der Insekten oder von Menschen, die leise singen. Ich deute Wolken als Engel und nehme selbst einzelne Ziffern als wundervolle Botschaften wahr. Ich erkenne die kleinen Wunder, das Blümchen im Asphalt, und spüre: Meine Aufmerksamkeit ist meine Superkraft. Wo ich hinsehe, dort beginnt das Leben zu blühen.
ANERKENNUNG DER REIFEPROZESSE.
Ich fühle weder Schmerz noch Mangel, wenn sich ein Wunsch nicht erfüllt. Ich spüre, dass es noch Zeit braucht, und drehe mich fröhlich aus dem Schatten heraus. Ich freue mich auf das, was vielleicht noch besser zu mir passt. Ich hole mir die Freude jetzt schon als Dankbarkeit zurück, noch vor der Enttäuschung, weil sich eine Tür geschlossen hat, bevor ich in einen Raum ohne Boden hätte stürzen können. Wie herrlich ist diese Erkenntnis, die mich erfüllt und mir neue Zukunftspläne schenkt, mit weißen Blättern für neue Ideen. Und ich erinnere mich daran, dass mir niemand meine Vorfreude nehmen kann und dass sie mich durch die Wartezeit trägt.
SPOT AN.
Und plötzlich sehe ich das Licht in mir. Es ist viel größer, als ich es in Erinnerung hatte. Da ist so viel mehr, als ich gehofft hatte. Und ich erkenne, dass dieses „Ich bin mir selbst genug“ schon einmal in mir war. Ich erinnere mich an den Moment: an mich, mit einem Lächeln auf den Lippen, mit geschlossenen Augen im Sonnenlicht. Ich darf mich wieder wohlfühlen mit mir selbst. Ich bin die Regisseurin meines Wohlbefindens. Ich brauche kein Blitzlichtgewitter, denn mein innerer Turbolader versorgt jede Körperzelle mit purer, eigener Energie.
WOHLWOLLEN.
Ich bin gut zu mir. Ich verzeihe mir, dass ich nicht immer meinen eigenen Regeln gefolgt bin. Ich lasse mich frei. Ich danke mir für die Erfahrungen, die ich mir selbst ermöglicht habe. Ich bin wohlwollend mit mir, auch dann, wenn ich manchmal schwach oder müde bin. Ich pflege meinen Körper und verzeihe mir, dass ich manchmal zu streng oder zu abweisend mit mir war. Ich danke ihm, dass er mich trägt und mir auch dann folgt, wenn ich ihm eigentlich widerspreche. Ich weiß nun, dass ich der wichtigste Mensch in meinem Leben bin, dem mein erster und mein letzter Tagesgedanke gehört. Denn ohne mich wäre ich nicht hier.
EHRLICHKEIT.
Ich weiß, dass auch ich verletzt habe, manchmal bewusst, manchmal unbewusst.
Ich weiß, dass manches nicht mehr wiedergutzumachen ist.
Ich erkenne meine Grenzen.
Es tut mir leid. Ich bedaure es.
Ich weiß auch, dass manches bleiben muss, wie es ist und wie es war.
VORHANG AUF.
Ich bin ich. Ich stehe zu mir. Ich bin verletzlich und setze nicht immer den Fuß auf den vorgesehenen Platz. Und ich weiß, dass ich viel mehr tragen kann, als ich selbst vermutet habe. Ich weiß auch, dass ich mich immer auf mich selbst verlassen kann, selbst dann, wenn ich mich zwischenzeitlich vergessen habe. Ich stelle mich in das sonnige Licht. Ich bin das kostbarste Geschenk, das mir das Universum geben konnte.
EINS MIT MIR.
Ich wähle meine Worte mit Liebe. Meine Seele heilt im Moos, in der Natur, in der Stille. Ich gebe mir selbst die Ruhe und die Zeit, die ich brauche, um dieses faszinierende Seelenfeuerwerk jeden Tag neu zu entzünden.
EINFACH WAHR.
Die größte Schöpferquelle liegt in mir. Ich vertraue meinem eigenen Rhythmus. Die Welt kann mir vieles bieten, aber das kostbarste Elixier reiche ich mir selbst.
LIEBE ZU MIR DARF BEDINGUNGSLOS SEIN.
ERINNERUNG.
Liebe zu mir beginnt dort, wo ich mein erstes Unbehagen ernst nehme und meiner inneren Stimme folge. Das kann ein wenig wehtun. Ja, das kann im Herzen ziehen. Doch ich weiß: Es ist nur ein kleiner Moment der Wehmut. So bewahre ich mich vor größerem Schmerz.
LIEBE KANN SCHMERZEN, ABER DARF MICH NICHT VERLETZEN.
© Manuela Engel-Dahan
Waldphilosophin und Krisenwandlerin
Impulsgeberin für Mensch und Wirtschaft
#FormYourWorld
#FreigeistigeWaldgedanken
#MeineRückkehrZuMir
#DasNeueSeelenfeuerwerk
#Sonnenherz
Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.