Jeder Moment eine Illusion.
Wasser, Schnee oder Eis.
Alles oder nichts.
Das Jetzt.
Federleichte Flocke.
Auch nur Illusion.
Ausgesprochen: schon vorbei.
Vereint weißes Vlies, fragil, leicht vergänglich.
Das Morgen: ein Wunsch, vielleicht klirrendes Eis.
Das Gestern: ein ausgepacktes Geschenk.
Nicht immer gewollt.
Grauer Niesel, kalt, ungesellig.
Täuschend gefärbt in der Erinnerung?
Und was jetzt?
Schnee schippen?
Warten auf den Taupunkt?
Alles ist auch nichts, verwoben im Sein.
Vielleicht nur der Zustand wahrhaftig,
das Gefühl, die Summe der Schwingung.
Und doch so fragil.
Rutschgefahr.
Encore une fois.
Auf ein Neues.
Atme jetzt.
© Manuela Engel-Dahan
Waldphilosophin und Krisenwandlerin
#FormYourWorld
#FreigeistigeWaldgedanken
#LyrikImWald
#Vergänglichkeit
Die Sprache entschleunigt – im langsamen Begreifen gelangen die Dinge zur Klarheit. Manchmal erinnert die Diktion an die oft unterschätzten Gedichte Friedrich Nietzsches bewusstes Staunen statt Hast. Die Texte entschleunigen und führen vom persönlichen Erleben zu allgemein gültigen Einsichten.