29. April 2020

Sei Gedanken-Partisane Tipp 3

„Wie innen, so außen“. Schenk dir Mitgefühl, verzeih dir selbst!

Ich weiß nicht, ob es gut ist, was ich hier tue. Ich folge einem Impuls. Mich erreichen Lob und Tadel, ich will nicht sagen gleichermaßen, aber nicht jeder jubelt, sagen wir es mal so. Da ich mich selbst als Gedanken-Partisanin gekürt habe, denke ich frei weiter. Wenn es nur einem Menschen hilft, was ich hier tue, so ist meine Mission erfüllt.

Da wäre ich auch schon gleich beim Thema. Habe ich einen Fehler gemacht? Hätte ich anders entscheiden müssen oder sollen? Fehlte mir der Weitblick? Als ich mich in 2011 verpflichtet hatte, die Herstellergarantie für das mangelhafte Schließsystem zu übernehmen, das ich lediglich als Vertriebsunternehmen verkauft hatte, da wurde mir schon heiß und kalt. Im Moment als ich es tat und auch danach in Gesprächen war ich noch felsenfest davon überzeugt, dass dies die einzige Lösung gewesen war.

Einige Wochen und Monate später habe ich mich schwer gequält und konnte selten gut schlafen, weil ich mir vorgeworfen hatte, viel zu naiv zu sein, viel zu schwach in Verhandlungen und einfach dumm zu glauben, dass meine Idee der wöchentlichen Zielsetzungen wirklich vernünftig und zielführend war. Es gab sehr viel Kritik von außen und mehrfach wurde ich gefragt, wieso ich denn nicht einfach Insolvenz angemeldet hätte.

Ich habe dann irgendwann begriffen, dass ich die Uhr nicht zurückdrehen konnte. Das Selbstzerwürfnisse mich nur geschwächt haben und dass es an der Zeit war, mir selbst zu verzeihen, um weiter vorwärts zu schreiten.

Mir zu verzeihen, dass ich in diesem Moment so entschieden hatte, dass ich damals glaubte, das sei der einzig wahre Weg. Ich wollte meine Versprechen einhalten und auch den Geschäftspartnern und meinen Mitarbeitern eine verlässliche Entscheidungsträgerin sein und das ohne Einschränkung. Ich hatte meine Vision klar vor Augen und das war ein wartungsfreies Schließsystem auf den Markt zu bringen und für alle entstandenen Mängel des alten Systems aufzukommen. Heute kann ich, Gott sei Dank, sagen, wir haben es geschafft, doch es hat viele Jahre gedauert.

Wenn man eine Entscheidung trifft, dann geschieht dies mit Zugrundelegung der bekannten Situation und Informationen, die zu diesem Zeitpunkt „auf dem Tisch liegen“. Es ist eine Prognose in die Zukunft und es geschieht nach bestem Wissen und Gewissen. Niemand kann die Zukunft vorhersagen, kein Mensch weiß, was morgen passiert. Unsere Corona-Situation ist das beste Beispiel dafür, dass sich Dinge stündlich ändern können, weil jemand an den Stellschrauben dreht oder uns die Natur einen Strich durch die Rechnung macht.

Aus diesem Grunde habe ich als wichtiges Tool das Mitgefühl für mich entdeckt und aufgehört, mich in Gedanken zu bestrafen, wenn etwas nicht so läuft, wie ich es dachte und wenn Reaktionen anders ausfallen, als ich es mir vorgestellt habe.

Achtung: Ich kann nur für mich sprechen und würde mich freuen, wenn dieser Tipp hier irgendjemandem da draußen hilft. Alles liebe Euch.

Eure Gedanken-Partisanin Manuela
Mit Liebe ist alles realisierbar - Re-LOVE-olution!

© Manuela Engel-Dahan

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