18. April 2020

Komm lass dich tragen, hab keine Angst!

Glaub an dich, und ich ziehe mich zurück. Liebe dich und ich verstumme, gib Liebe weiter und ich löse mich auf.

Hallo Angst,
bist du das?
Was willst du von mir?
Wie hast du mich gefunden?
Warum hast du mich aufgesucht?
Hab‘ ich mich nicht gut versteckt?
Hab‘ ich mich nicht gut präpariert?
Was willst du von mir?
 
Jetzt so plötzlich bist du da,
ich kann nicht mehr weg,
du umschließt mich,
raubst mir Atemluft,
bremst mich aus,
blockierst mich,
verletzt mich,
ich will weg,
es funktioniert nicht,
bin wie gelähmt.
 
Du Angst,
ich sehe dich nicht,
rieche dich nicht,
schmecke dich nicht,
hast nicht angeklopft,
hast dich nicht vorgestellt,
und doch weiß ich,
du bist es,
du bist da.
 
Bist du eine Glocke aus Glas?
Hast du dich über mich gestülpt?
Wie konnte ich das zulassen,
was ist passiert?
Hat sich was verändert?
Hab ich mich verändert?
Hältst du mich jetzt fest?
Halte ich dich jetzt fest?
 
Hallo Angst,
du durchsichtige Klammer,
du undurchlässige Wand,
du hinterhältiger Schurke.
Was hast du vor?
Hältst du mir den Spiegel hin?
Sehe ich mich da von außen?
Sprichst du jetzt zu mir?
 
"Ja, ich bin es,
ich bin das Virus,
ich bin die Verordnung,
ich bin dein Mitmensch,
ich bin alles, was du willst,
ich bin hier, um aufzudecken,
ich bin hier, um dich zu zeigen,
ich bin hier, um alles zu zeigen!
 
Ja, schau es dir an,
das bist du.
Schau es dir an,
das ist dein Leben.
Schau es dir an,
das hast du bisher gemacht.
Schau es dir an,
das ist deine Welt.
 
Jetzt sag mir,
bist du zufrieden mit dir?
Suchst du etwas?
Suchst du dich im anderen?
Suchst du dich im Konsum?
Suchst du dich im Kosmos?
Was ist es, was du suchst?
 
 
Schau in dich hinein,
alles ist in dir.
Du hast dein eigenes Universum,
du brauchst nicht im Außen zu suchen,
nicht nach Liebe, nicht nach Anerkennung,
nicht nach Frieden, nicht nach Glück,
alles ist in dir längst vorhanden.
 
Du bist das Wunder,
ja, ich bin die Angst,
 
Ich bin nur der Spiegel,
damit du dich siehst.
 
Ich bin die Wand,
damit du dich selbst fühlst.
 
Ich bin nur der Zweifler,
damit du dich selbst überzeugst.
 
Ich bin nur die Glasglocke,
damit du beginnst den Moment zu leben.

Ich bin stumm,
damit du sprichst.

Ich bin die Kraft,
die dich trägt.
Ich bin die Kraft in dir
und ich wandle mich
in einen mutigen Beschützer,
wenn du mich annimmst.

 
Glaub an dich,
und ich ziehe mich zurück.
liebe dich
und ich verstumme,
gib Liebe weiter
und ich löse mich auf.
 
Du kannst die Welt nicht ändern,
du kannst die Menschen nicht ändern,
du kannst dich annehmen und lieben,
mit allen Fehlern und allem,
was dir nicht auf den ersten Blick gefällt
und doch bist zu einzig,
du bist das Wunder,
du bist hier, um zu erfahren
und um weiterzugeben.
 
Nur du bist der Mittelpunkt deines Universums.
Nimm es an, das Leben ist schön.
Deine Zukunft ist jetzt.“

© Manuela Engel-Dahan

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